Wann ist Nachhilfe sinnvoll?

Viele Kinder und Jugendliche erleben während ihrer Schullaufbahn Frustrationen und Enttäuschungen. Sie haben Ihre Lernmotivation verloren. 
Es folgen einige Anhaltspunkte, die Ihnen helfen, über eine Aufnahme von Nachhilfeunterricht nachzudenken:

Situation an staatlichen Schulen

Hier kommt es oft zu Unterrichtsausfällen oder zu große Klassenverbände und eine unruhige Klassenatmosphäre führen zu Lernproblemen.
Die Noten eines Schülers werden zunehmend schlechter. Es besteht die Gafahr, dass das Schuljahr wiederholt werden muss.
Ist das dann der Fall, sollte zu Beginn eines Wiederholungsjahres Nachhilfe als Unterstützung eingesetzt werden.
Denn es gibt Wissenslücken die geschlossen weren sollten, die teilweise ein Jahr zurückliegen.

Prävention

Nachhilfe kann eine sinnvolle, vorbeugende bzw. schulbegleitende Maßnahme sein:
Schlechte Noten können verhindert werden, wenn Nachhilfe als kontinuierlich unterstützende Maßnahme eingesetzt wird.
Dadurch können Wissenslücken frühzeitig verhindert werden.

Längere Krankheit

Durch längere Krankheit werden oft Unterrichtsinhalte versäumt, die nebenbei nicht oder nur unvollständig, selbständig aufgeholent werden können.

Schicksalsschläge

Aufgrund von Todesfall, Scheidung oder anderen Wechselfällen des Lebens ist ein Schüler stark belastet und kann sich für einen längeren Zeitraum in der Schule schlecht konzentrieren.
Es treten Wissenslücken auf, die dann wiederum zu schlechteren Noten führen.

Schulwechsel

Ein Schüler muss die Schule wechseln. Lehrer der neuen Schule setzen einen anderen Wissensstand voraus und es kommt zur Verschlechterung der Noten.

Mangelnde Lern- bzw. Arbeitsstrukturen

Viele Schüler können sich nicht ihre täglichen Lerninhalte effizient aneignen, da sie nicht über notwendige Methoden und Strukturen verfügen.
Die tägliche Hausaufgabenanfertigung wird zu einer endlosen Tortur.